Biografisches

Jahrgang 1955, seit 1988 Berlinerin (Neuköllnerin) mit schwäbischen Wurzeln - ausgebildete Tischlerin und Journalistin.

Berufliche Stationen: Leitende Redakteurin bei Fachzeitschrift - Projektleiterin Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen LIFE e.V. ökotechnisches Frauenbildungszentrum Berlin - Referentin Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus für die Bereiche Arbeitsmarktpolitik, berufliche Bildung, Frauen und Sozialpolitik.

Seit 27. Oktober 2011 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. In der 17. Wahlperiode Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik und Kulturpolitik. In der aktuellen Legislaturperiode Vorsitzende des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik und Mitglied im Ausschuss Wissenschaft/Forschung.

 

Inhaltliches

Beim Abbau der Erwerbslosigkeit befindet sich Berlin bundesweit an letzter Stelle. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass viele erwerbslose Menschen keine Perspektive mehr auf dem Arbeitsmarkt haben sollen. Diese Menschen fortzubilden, zu qualifizieren, muss das zentrale Ziel Berliner Arbeitsmarktpolitik werden. Mehr und bessere Arbeitsplätze, neuer Aufschwung für benachteiligte Stadtteile und Sicherung der sozialen Infrastruktur stehen für mich ganz oben auf der Tagesordnung. Gleiche Entwicklungsmöglichkeiten für alle Menschen zu schaffen, ist für mich eine der zentralen Forderungen an eine demokratische Gesellschaft.

Im Bereich der Kulturpolitik bin ich für eine vielfältige Kulturlandschaft in Berlin aktiv – mit einer starken Infrastruktur, gezielter Förderung und gesicherten Arbeitsbedingungen für die Berliner Kulturschaffenden. Neben den großen Häusern möchte ich mein besonderes Augenmerk auf die vielen kleineren Initiativen und Projekten, die die Stadt bereichern und bislang zu wenig Anerkennung erfahren, richten. Kreativität ist für uns eine Fähigkeit, die jeder und jedem zukommt. Gleichzeitig sehe ich das Potential der "Keativarbeit" für unsere Stadt. Hier will ich mich für eine gezielte Förderung und für soziale Sicherung einsetzen.

 

Ehrenamtliches

Mitbegründerin der Initiative "Frauen in die Aufsichtsräte – FidAR" und Vorstand Goldrausch e.V., einem Frauennetzwerk, das Existenzgründerinnen mit Mikrokrediten unterstützt.

Finanzielles

Ich übe mein Mandat in Vollzeit aus und habe daher außer meinen Bezügen als Abgeordnete keine weiteren Einkünfte. Berlin verfügt über ein sog. "Halbtagsparlament". Die Bezüge sind daher niedriger als in Bundesländern, die über ein Vollzeitparlament verfügen.

Derzeit beziehe ich nach § 6 Absatz 1 Satz 2 Landesabgeordnetengesetz Berlin (LAbgG Berlin) eine Aufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 3.601 Euro, die ich voll zu versteuern habe.

Hinzu kommt eine steuerfreie Pauschale nach §7 Absatz 2 Satz 1  LAbgG Berlin in Höhe von aktuell 2.368 Euro. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang meines Mandats stehen abgegolten, wie die Unterhaltung meines Abgeordnetenbüros, Telefon, Öffentlichkeitsarbeit, Fahrtkosten etc. und werden somit steuerlich nicht mehr berücksichtigt. 

Außerdem gewährt das Abgeordnetenhaus auf Antrag einen Zuschuss zur Krankenversicherung. Dafür muss der Bescheid der Krankenkasse über die bestehende Krankenversicherung vorlegt werden. Der Zusatz beträgt 231 Euro im Monat. Er wird pauschal gewährt und muss nicht versteuert werden. Diese Zusatzleistung nehme ich in Anspruch.

Für persönliche MitarbeiterInnen werden nach §7 Absatz 2 Satz 2  LAbgG Berlin monatlich Personalkosten in Höhe von 3.021 Euro (ArbeitnehmerInnen-Brutto) zzgl. Arbeitgeberbeiträge gezahlt. Diesen Betrag nehme ich derzeit voll in Anspruch.

Einmalig pro Legislatur wird die Erstattung eines Notebooks bis zu 1500 Euro vom Abgeordnetenhaus übernommen. Für die Ausstattung meines Büros stehen mir pro Legislaturperiode 5.000 Euro zur Verfügung

Ich spende monatlich 720,20 € an BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Landesverband Berlin.