So. 11.9.16 ab 11h: Besichtigung des FUBIC Geländes in Dahlem mit Renate Künast, MdB und Nicole Ludwig, MdA.

Wir besichtigen das Gelände des zukünftigen Technologie- und Gründungszentrums FUBIC ("Business and Innovation Center next to Freie Universität Berlin Campus"), zusammen mit Renate Künast, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag und Nicole Ludwig, MdA, Sprecherin für Wirtschaft, Haushalt und Tourismus. Jörg Israel, Leiter des Projekts bei der WISTA Management GmbH, wird uns über das Gelände führen und uns eine Präsentation über den aktuellen Projektstand geben. Wir wollen diskutieren, wie Berlin die Möglichkeiten auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene besser bündeln kann, um Zentren wie das FUBIC ausreichend zu fördern, Standorte wie Berlin zu stärken und inhaltlich auf wichtige Zukunftsbranchen auszurichten. 

Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Besichtigung teilzunehmen! Hier können Sie weitere Informationen erhalten:
per Email: buero2.bangert(at)gruene-fraktion-berlin.de
oder per Telefon: 030-2325 2407

Treffpunkt am Eingang des Geländes an der Fabeckstraße 62.

6.9.16 kulturhistorischer Stadtspaziergang mit Katrin Göring-Eckardt durch Dahlem

Dienstag Abend führten wir einen wunderschönen kulturhistorischen Stadtspaziergang durch Dahlem mit Katrin Göring-Eckardt und vielen Personen aus dem grünen Umkreis und der direkten Nachbarschaft, mit Stationen entlang der U-Bahn Linie U3, bei der Sankt-Annen-Kirche und an der Domäne Dahlem. Besonders interessant war der Gang über den Friedhof der Kirche, auf welchem Personen wie Rudi Dutschke und Helmut Gollwitzer begraben liegen – Lebensgeschichten und Persönlichkeiten, die einem noch einmal verdeutlichen, wie wichtig ein Widerstand gegen die AfD heute ist.
An der Taku-, Lans- und Iltisstraße sprachen wir über die Namensgebung dieser Straßen und den jahrelangen Prozess, hier eine Informationsstele zu errichten. Heute ermöglicht sie den Vorbeigehenden eine Einordnung dieser Straßennamen in den kolonialgeschichtlichen Kontext: als Distanzierung von Deutschlands kolonialer Vergangenheit in China, zum Gedenken an die Opfer deutscher Kolonialpolitik und als Mahnung für die Gegenwart.
Unser Spaziergang endete schließlich an den Dahlemer Museen. Dort besuchten wir die BürgerInnenversammlung die der Verein Wir in Europa e.V. zum Thema Nachnutzung dieses Standorts initiiert hatte. Fast hundert Personen erschienen, wir führten eine angeregte Debatte mit vielen guten Vorschlägen. Dabei waren ebenso Bezirksstadträtin Richter-Kotowski (CDU), Ina Czyborra (MdA) von der SPD und der FDP-Politiker Hartmut Ebbing. Schon heute sind Teile des historischen Museumkomplexes geschlossen, in einigen Jahren ziehen alle Ausstellungen in das Humboldt-Forum in Berlin Mitte – Kulturzentralismus nach Berliner Art. Im Juli stellte ich dem Senat noch einmal eine Schriftliche Anfrage zu seinen Plänen für diesen Museumsstandort. Hier finden Sie einen Bericht in der Berliner Zeitung über die Versammlung.

Besuch am 3.9.16: Beeindruckender neuer Kulturort in Lichterfelde!

Am 3.9.16 besichtigten wir mit zwanzig Kunst- und Kulturinteressierten aus der direkten Nachbarschaft und aus ganz Berlin den beeindruckenden neuen Kultur- und Atelierort in Lichterfelde, das "Soeht 7". Betreiber Jochen Hahn führte uns über das Gelände, erzählte zur Geschichte des Gebäudes und zu seinen Plänen für diesen neuen Arbeits- und Veranstaltungsort. Wir diskutierten das Thema Räume für Kunstproduktion in Berlin, die Rolle der Liegenschaftspolitik, die Einbettung von künstlerischer Arbeit in das nachbarschaftliche Leben und auch den internationalen Kulturaustausch. Am 10. und 11. September steht das Soeht 7 übrigens im Rahmen des Tages des Denkmals allen Besucher*innen offen – es lohnt sich!

Wunderschöne Radtour zum Glienicker Park!

Am Sonntag den 28.8. radelten wir mit Nina Stahr – unserer Direktkandidat*in für Wannsee, Nikolassee und Schlachtensee – und vielen netten Menschen zum Park Glienicke. Ab der Ronnebypromenade führte die Strecke auch entlang der Liebermann-Villa, vorbei am Haus der Wannseekonferenz und zur Pfaueninsel – eine malerische Route! Im Park stellte uns Stadträtin Christa Markl-Vieto das Konzept für ein Touristikzentrum vor, das dort am Eingang beim historischen Wirtschaftshof entstehen soll: hier wird ein Informationszentrum eingerichtet, damit Tourist*innen den Park und auch den Pleasureground besser wahrnehmen und besuchen. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat dafür bereits GRW-Mittel zur "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" beantragt und nun auch bewilligt bekommen. Annette Beyer aus der grünen AG Wirtschaft erläuterte anschließend ein Touristik-Konzept für die "Wannsee-Insel".
Rad- und Wanderrouten durch den Bezirk auch für Tourist*innen sowie die Stärkung des Parks Glienicke als Besucherort mit einem guten Zusammenspiel von Naturschutz und Denkmalpflege: das sind übrigens zwei gute Projekte aus unserem bezirkspolitischem Wahlprogramm für 2016!

Vernissage des Künstlers Filippo De Esteban am 13.6.16 in meinem Abgeordnetenbüro

© F. De Esteban

Wir laden herzlich zur Vernissage des Künstlers Filippo De Esteban im neuen Abgeordnetenbüro Bangert & Lux ein:

"Arbeiten auf Papier"
am Montag den 13. Juni 2016 um 18:30 Uhr
im Steglitzer Abgeordnetenbüro Bangert & Lux
Schildhornstraße 91, 12163 Berlin

"Arbeiten auf Papier" ist eine kleine Auswahl von Bildern, die im Winter 2016 entstanden sind. Exzentrisch, archaisch. Eine freie Hand im Dienste der Kunst. Die Linie tanzt, die Farbe denkt.
Ausstellungszeit: 13. Juni bis 18. Juli 2016. Weitere Informationen zum Künstler unter www.de-esteban.de. Der Künstler wird anwesend sein. Wir bitten um Anmeldung unter buero2.bangert(at)gruene-fraktion-berlin.de.

Filippo De Esteban ist einer der Preisträger des ehemals von Benedikt Lux und Oliver Schruofffenegger ausgerufenen Wettbewerbs "Unsere Wände brauchen Kunst". Diese Ausstellung ist nun die erste in der neuen Bürogemeinschaft Bangert & Lux.

 Wir freuen uns, Sie bei der Ausstellung zu begrüßen!


Mein neues Büro in Steglitz-Zehlendorf!

[19.5.2016] Ich bin in ein neues Abgeordnetenbüro eingezogen: zusammen mit meinem Fraktionskollegen Benedikt Lux teile ich mir nun das Büro in der Schildhornstraße und freue mich auf den kommenden Sommer und Wahlkampf mit Ihnen allen in Steglitz-Zehlendorf!
Ein kleiner Teaser vorweg: am 13.6.2016 feiern wir um 18.30h die Vernissage des Künstlers Filippo de Esteban in unseren Räumen, die dritte Ausstellung aus der Reihe "Unsere Räume brauchen Kunst". Sie sind herzlich eingeladen, ich freue mich, Sie dort zu begrüßen!

Mein Direktwahlkreis: Zwischen Podbielskiallee und Krummer Lanke






Fotos: M. Gaedicke

[18.5.2016] Verwinkelter kann ein Wahlkreis kaum geschnitten sein, als es der Wahlkreis 6 ist, in dem ich als Direktkandidatin für die Grünen 2016 zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses antrete. Versucht man diesem Gebiet Herr oder besser Frau zu werden und sich einen Überblick zu verschaffen über die Vielfältigkeit, die in ihm steckt, erscheint es sinnvoll sich langsam und planvoll vorzuarbeiten. Die U-Bahn-Linie 3 zieht sich gleich einem Querschnitt durch den Wahlkreis hindurch und bietet mit ihren Haltestellen gute Orientierungspunkte.

Am östlichen Rand des Wahlkreises befindet sich die Station Podbielskiallee. Nördlich begrenzt vom Platz am Wilden Eber und südlich vom Königin-Luise-Platz, und der von dort aus abgehenden Altensteinstraße, prägen grüne Straßen und stattliche Häuser das Straßenbild. Neben dem Deutschen Archäologischen Institut sind auch einige nahöstliche Botschaften hier angesiedelt sowie etwas versteckt an der Grenze zum Grunewald das Brücke Museum – ein Juwel, mit einer weltweit einmaligen Sammlung, das sich weit unter Wert verkauft. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das kürzlich eröffneten Kunsthaus Dahlem. Mit der nächsten U-Bahn-Station Dahlem Dorf erreicht man sogleich einige der bekanntesten Orte des Bezirkes. Auf der nördlichen Seite ist die Domäne Dahlem gelegen, die sich in den letzten Jahren maßgeblich durch bündnisgrünes Engagement neu konzipiert hat. Die Domäne ist ein Ort mit berlin weiter Strahlkraft, sowohl als ökologisches Vorzeigeprojekt als auch im Bereich der kulturellen Bildung und als Begegnungs- und Erfahrungsort für Jung und Alt. Die Domäne beinhaltet nicht nur das älteste Wohngebäude Berlins (das Herrenhaus des ursprünglichen Ritterguts) sowie das Freilandmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt, sondern auch die geschichtsträchtige St.-Annen-Kirche, die ein zentraler Ort der Bekennenden Kirche in den Jahren 1933 bis 1945 war. Auf der anderen Seite, südlich des U-Bahnhofes liegt die Freie Universität Berlin mit ihren Hauptgebäuden Silber-, Rost- und Holzlaube.

In direkter Nachbarschaft der Universität befinden sich zwei Projektbaustellen, auf die ich als Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Kulturpolitik im Abgeordnetenhaus Berlin ein besonderes Augenmerk lege:
In der Fabeckstraße soll das neue Technologie- und Gründungszentrum (FUBIC) entstehen, das Platz bieten soll für Ausgründungen von Unternehmen im Hightechbereich, von denen momentan mehr als zwei Drittel, der in der FU gegründeten, aus Steglitz-Zehlendorf wegziehen. Perspektivisch können hier bis zu 600 Arbeitsplätze entstehen.
Die Dahlemer Museen – Ethnologisches Museums und Museum für Asiatische Kunst – haben bereits begonnen ihre Ausstellungen zu schließen und bereiten ihre Sammlungen für den Umzug ins Humboldtforum vor. Zurück bleiben die Museumsbauten, für die nun ein Nachnutzungskonzept erstellt werden muss. Notwendig ist es, eine teilweise kulturelle Nutzung zu erhalten und diese Standorte mit einem Profil auf Zukunftsforschung und auf Partizipation zu prägen. Zeitgleich gilt es den Standort des Museums Europäischer Kulturen zu stärken. Neben den verschiedenen Institutionen bestimmen vor allem Villensiedlungen mit vereinzelten Parks das Straßenbild.

Es geht weiter mit der U 3 am Thielplatz vorbei zur Station Oskar-Helene-Heim, von wo aus sich neue, andersartige Gegenden erkunden lassen. Südlich erweitert sich dort der Wahlkreis bis au fdie andere Seite der S-Bahngleise und umfasst so den Bahnhof Sundgauer Straße sowie den genau auf der Wahlkreisgrenze befindlichen S-Bahnhof Zehlendorf. Von diesem lässt sich auch der südlichste Zipfel des Gebietes erreichen, die Kreuzung Gimpelsteig/Camphausenstraße. Nördlich der Station Oskar-Helene-Heim liegen zwischen der Argentinischen Allee und dem beginnenden Grunewald Zeugnisse des US-amerikanischen Sektors, dem der Bezirk während der deutschen-deutschen Teilung unterstand. Dazu gehören der Truman-Plaza, auf dem bis vor einigen Jahren noch das deutsch-amerikanische Volksfest stattfand, das Alliierten-Museum, das perspektivisch auf den Tempelhofer Flughafen umziehen soll, sowie auch die amerikanische Gemeinde All Saints und diverse amerikanische Straßennamen. Aktuell befindet sich in diesem Viertel zudem eine der drei im Wahlkreis befindlichen Notunterkünfte für Geflüchtete. Eine weitere liegt in der Thielalle am südlichen Wahlkreisrand, die dritte in der Nähe des nächsten U-Bahnhofs, Onkel-Toms-Hütte. Ins Auge fällt auch ein Siedlungsgebiet, das sich nördlich dieser Station befindet: die Papageiensiedlung, geplant von dem bekannten Bauhausarchitekten Bruno Taut. Die mehrstöckigen Häuser sind in den Bauhausfarben papageienbunt gestaltet – ein echter Hingucker. Nördlich der Wohnsiedlung erstreckt sich das Naturschutzgebiet Riemeisterfenn mit dem Fenngraben zur einen und der Krumme Lanke zur anderen Seite. In deren Nähe liegt die denkmalgeschützte "Waldsiedlung Krumme Lanke", die 1937 als "SS-Kameradschaftssiedlung" erbaut wurde. Nach Kriegsende waren in der Siedlung Flüchtlinge untergebracht, die Alliierten verfügten, hier Opfer des Nazi-Regimes wohnen zu lassen. Die Einfamilienhäuser im Baustil der 20er Jahre liegen in einem Waldgebiet, das sich bis zur Krummen Lanke erstreckt. Die Fischerhüttenstraße westlich des Sees und vorbei am U-Bahnhof Krumme Lanke bildet mit einigen Ausbuchtungen die westliche Grenze des Wahlkreises, den es in seiner Kombination aus Stadt und Grün; Universitäts-, Technologie- und Kulturstandort; Rittergut und amerikanischem Sektor sowie Villen- und Großsiedlungen in dieser Form wohl kaum ein zweites Mal geben dürfte.